Berichte - TuS 1904 Hohenecken

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Berichte

Fußball Aktive > 1. Mannschaft
Saison 2020 / 2021
Pfälzische Volkszeitung 3. Juli 2020 - Lokalsport
von Peter Knick

Gebremster Übereifer im ersten Training
Mit dem TuS 04 Hohenecken hat nun nach dem SV Steinwenden und SV Morlautern auch der Dritte unserer Fußball-Verbandsligisten mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Dabei gingen die Spieler des TuS 04 im ersten Training mit so viel Eifer und Engagement zur Sache, dass ihr Coach Benny Hassenfratz sie bremsen musste.

In der über eine Stunde dauernden Trainingseinheit auf dem Kunstrasenplatz mahnte Benny Hassenfratz seine übereifrigen Schützlinge: „Ihr müsst nicht 100 Prozent geben.“ Ungewohnte Worte aus dem Mund eines Trainers. Sind es doch oftmals nicht weniger, sondern mehr als 100 Prozent, die von den Fußballern in Training und Spiel gefordert werden. Aber der junge Hohenecker Trainer, der mit seinen knapp 31 Jahren selbst noch in einem guten Fußballalter ist, wegen eines Knorpelschadens jedoch nicht mehr spielen kann, will es zum Auftakt der Vorbereitung piano angehen lassen. „Gewöhnt euch erst einmal wieder an den Ball!“, ruft er ihnen zu.
Dieses von Benny Hassenfratz geforderte „langsame Angehen“ ist aber nicht nur der ersten Trainingseinheit geschuldet. Es ist auch durch die Situation begründet, in der sich der Amateurfußball zurzeit befindet. Sah doch der Ausklang der Saison 2019/20 ganz anders als die vorhergehenden aus. Die Pandemie erzwang den Abbruch der Runde und schuf einen Zustand der Unsicherheit.
Und unsicher ist die Lage noch immer, das Coronavirus stellt nach wie vor eine Gefahr für das gesellschaftliche Leben dar. Die Hoffnung, dass es im Herbst mit der neuen Spielzeit weitergeht, ist zwar in Fußballkreisen groß, aber sicher ist das nicht. Darauf zielt Benny Hassenfratz ab, wenn er sagt: „Wir wissen noch nicht, wann es losgeht.“
Der Hohenecker Coach will vermeiden, dass seine Spieler sich in der Vorbereitung zerreißen, dem Saisonstart entgegenfiebern und dann enttäuscht werden, wenn es im September mit dem Ligaauftakt doch nicht klappen sollte.


Trotz dieser unklaren Situation ist es aber nur zu verständlich, dass die Hohenecker das erste Saisonspiel herbeisehnen, sind sie doch als Meister der Landesliga West in die Verbandsliga aufgestiegen. Und natürlich wollen sie sich in dieser anspruchsvollen Klasse beweisen.
Da der TuS 04 in Daniel Kalepky einen wichtigen Abwehrspieler verloren hat (er wechselte in die Landesliga Ost zum TuS Altleiningen) und auch nicht mehr auf den Spielmacher Dennie Schmidt bauen kann, der eine neue Aufgabe als Spielertrainer beim Bezirksligisten SG Oberarnbach gefunden hat, wurden neue Spieler verpflichtet. So kam vom Ligarivalen SV Morlautern der Torhüter Luca Layes, vom FK Pirmasens der 20 Jahre alte Innenverteidiger Max Eichenlaub, der in der zweiten Mannschaft des FKP zum Einsatz kam und somit schon über Verbandsligaerfahrung verfügt. Ebenfalls vom FKP wechselten der Mittelfeldspieler Benson Kamau und der in der vorigen Runde noch in der U19 spielende Außenstürmer Christopher Kruse nach Hohenecken. Mit Enrico Wolf wurde ein weiterer Jungstürmer verpflichtet, der zuletzt für die U19 der SG Meisenheim am Ball war. „Das sind gut ausgebildete Fußballer“, sagt Benny Hassenfratz, der aus den Spielern der Meistermannschaft und den Neuen eine Einheit formen will, die in der Verbandsliga bestehen kann.


Saison 2019 / 2020
Pfälzische Volkszeitung 7. Juli 2020 - Sport
von Peter Knick

Die Rückkehr des Dinos
Kaiserslautern. Alte Zeiten leben wieder auf – durch den Aufstieg des TuS 04 Hohenecken. Die Westpfälzer spielen in der kommenden Saison wieder in „ihrer Liga“, in der Fußball-Verbandsliga.

Als Meister der Landesliga West hat der traditionsreiche Klub den Aufstieg geschafft. Ein Titelgewinn der besonderen Art. Denn die Saison 2019/20 wurde ja wegen der Pandemie abgebrochen und blieb damit unvollendet.
Auf diese Ausnahmesaison spielt Harry Milster an, wenn er von der „Corona-Meisterschaft“ spricht. Schon seit vielen Jahrzehnten engagiert sich Harry Milster für den TuS 04, steht an der Spitze der Fußballabteilung und ist eine Konstante im Leben dieses Stadtteilvereins, der viele Jahre hinter dem FCK die zweite Fußballadresse in Kaiserslautern war. Dass der TuS 04 vom Stadtrivalen SV Morlautern überflügelt wurde, wurmt natürlich Harry Milster und die anderen, für die der TuS eine Herzenssache ist. Die Erinnerung an die großen Zeiten, in denen die Hohenecker zu den Spitzenmannschaften der Verbandsliga gehörten, von den Konkurrenten respektvoll als „Dino und Urgestein der Liga“ bezeichnet wurden, sind noch nicht verblasst.
Wieder in die Verbandsliga aufzusteigen, aus der man 2018 zum zweiten Mal abgestiegen war, war das erklärte Ziel, als die Mannschaft Anfang August 2019 auf dem Erbsenberg mit der Auswärtspartie gegen den VfR Kaiserslautern die Saison eröffnete. Und der Start verlief gut für die junge Mannschaft und ihren Trainer Benny Hassenfratz. Mit 1:0 setzte man sich in diesem Lokalderby durch, ließ in der nächsten Partie einen Kantersieg gegen Hoppstädten folgen und hatte damit viel Selbstvertrauen für das Duell mit dem SV Rodenbach getankt, einem zu den Titelanwärtern zählenden Gegner. Als „Knackpunkt“ bezeichnet Benny Hassenfratz rückblickend dieses Spiel, in dem seine Mannschaft mit 0:1 in Rückstand geriet, nach der Pause die Partie aber noch drehte und mit 2:1 gewann. „Wir können also auch Topspiele gewinnen.“
Das sei, so Benny Hassenfratz, die Erkenntnis aus diesem für den weiteren Saisonverlauf so überaus wichtigen Kampf gewesen. Danach schien der TuS 04 nicht mehr aufzuhalten zu sein. Ein Gegner nach dem anderen wurde besiegt, die Sportfreunde Bundenthal sogar zweistellig (10:1). Nach neun Siegen in Folge riss jedoch die Serie im Heimspiel gegen die SG Eppenbrunn (0:3). Bei diesem Rückschlag blieb es aber nicht, weitere Niederlagen folgten. Die schon abgeschlagenen Konkurrenten witterten Morgenluft und rückten dem aus dem Tritt geratenen Spitzenreiter immer dichter auf die Pelle.
Es spricht für den jungen Trainer Benny Hassenfratz (30), dass er diese Krise mit seiner Mannschaft überwand und sie wieder auf Erfolgskurs brachte. Am 7. März 2020 bestritten die Hohenecker gegen den SC Idar-Oberstein II ihr 19. Ligaspiel und landeten ihren 15. Sieg. Es sollte die letzte Partie in dieser vom Coronavirus heimgesuchten Saison sein. „Wir hätten die Meisterschaft lieber sportlich als am grünen Tisch gewonnen“, sagt Benny Hassenfratz, dessen Team aufgrund des besseren Quotienten (2,37) in der Abschlusstabelle der Corona-Runde vor dem VfR Baumholder (2,33) rangiert, der als Ligazweiter auch aufsteigt.
Dass seine Mannschaft den Titel auch gewonnen hätte, wenn die Runde fortgesetzt und die restlichen elf Partien noch gespielt worden wären, davon ist Benny Hassenfratz überzeugt. „Meine Jungs waren heiß auf den Titel“, sagt der Trainer, für den „das Kollektiv über allem steht“. Eine Stärke seines Meisterkollektivs sieht er in der großen Zahl von Torschützen. „Wir hatten viele Spieler, die mehr als fünf Tore schossen.“ Von den 63 erzielten Treffern gingen jeweils zehn auf das Konto von Marcel Walzer und Lukas Kallenbach. Neunmal traf der Spielmacher Dennie Schmidt.
„Meine Spieler sind entwicklungsfähig“, sagt Benny Hassenfratz und will mit seiner Mannschaft in der nächsten Saison an die guten alten Zeiten anknüpfen und den TuS wieder zu einer festen Größe in der Verbandsliga machen.


Die Meistermannschaft
Jan-Hendrik Bauer (19 Alter/16 Spiele/3 Tore), Tobias Baumgärtner (30/2/0), Ladarius De Juan Bell (23/7/0), Nils Dendl (25/16/1), Sebastian Donauer (28/17/0), Benedikt Fath (24/10/0), Nils Gies (23/15/1), Alex Groß (20/9/3), Nico Hammel (25/16/7), Philipp Heimler (29/9/0), Marvin Hill (24/9/0), Daniel Kalepky (26/16/0), Lukas Kallenbach (23/8/10), Lukas Krieg (22/2/0), Leon Krüger (20/18/0), Nils Rahm (20/15/6), Ferdinand Ripperger (19/3/0), Dennie Schmidt (28/17/9), Tok Sergen (23/4/3), Lars Velten (21/17/6), Marcel Walzer (24/15/10)

Vorbereitung Freundschaftsspiele

Sonntag, 02.02.2020 um 14:30 Uhr
TuS 04 Hohenecken - TuS 07 Steinbach 0:3

Samstag, 08.02.2020 um 14:00 Uhr
TuS 04 Hohenecken - TSG Pfeddersheim 2:3

Samstag, 15.02.2020 um 15:00 Uhr
TuS 04 Hohenecken - TuS Altleiningen 1:6

Samstag, 22.02.2020 um 17:00 Uhr
TuS 04 Hohenecken - FK 03 Pirmasens II abgesagt
Saison 2018 / 2019
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Saison 2017 / 2018

TuS 04 Hohenecken aktive Mannschaften nach 6 Spieltagen

Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga konnten für die neue Saison in der Landesliga West sehr viele Spieler des Verbandsliga-Kaders gehalten werden:

Der 40 - jährige Tobias Lenk
mit Youngster Justin Hunter bilden das Torwart - Duo, unterstützt von Marcel Janisch aus der eigenen 2.Mannschaft. Die Defensivspieler Tobias Baumgärtner, Nils Dendl, Enkin Göher, Benny Hassenfratz, Kaan Akten, Felix Assel sind allesamt dem Verein treu geblieben. Ebenso im Kader geblieben sind die offensiveren Florian Cordier, Danny Strohm, Marvin Schehl, Marcel Walzer und Sergej Weiss.
Neu in den Kader integriert wurden die aus der eigenen A-Jugend stammenden Lukas Kallenbach
, Nils und Joshua Gies, Jordan Riedl, Thomas Kühner und Florian Merz. Letzterer könnte sogar noch ein Jahr A-Jugend spielen. Mit Stürmer Christian Graumann und dem langjährigen TuS 04-Abwehrrecken Stephan Schwarz wurden lediglich 2 Spieler als neue Kadermitglieder von anderen Vereinen verpflichtet.

Die Saison steht unter dem Motto
"Konsolidierung nach dem Abstieg in der neuen Liga".

Die Saisonvorbereitung verlief trotz den Langzeitverletzungen von 5 Spielern vielversprechend:
- dem 1:4 gegen die FCK-Regionalliga-Mannschaft folgte ein 2.Platz im Stadtturnier auf dem VfR sowie gute Spiele gegen Bosen (2:2), Erfenbach (5:0) sowie Verbandsligist Morlautern 1:1).

Ein 3-tägiges Trainingslager am Bostalsee schweißte das Team zusammen.

Die danach aufflackernden Begehrlichkeiten wurden jedoch im 1.Saisonspiel jäh gestoppt. Mit einem aus Verletzungen sowie Spieler-Abwesenheiten resultierenden Rumpfkader verlor man beim Titelfavoriten Eintracht Bad Kreuznach 0:4.
Der TuS 04 ließ eine 5 Spiele andauernde ungeschlagene Serie folgen:
- mit 4:2 gegen Meisenheim, 4:0 in Nanzdietschweiler und 2:0 gegen Eppenbrunn
 konnten 3 Siege eingefahren werden.   Gegen Hermersberg (2:2) und in Schopp (0:0) kamen 2 Remis hinzu. Am 6.Spieltag wurde diese Serie dann durch die 0:1 Niederlage in Mackenbach gestoppt. Die Mannschaft bot mit endlich vollem Kader die schwächste Saisonleistung.

Mit Trainer Bujar Gashi
, Torwart Lenk sowie Florian Cordier und Stephan Schwarz sind 4 Personalien aus dem Aufstiegsjahr in die Oberliga 2006 (Hoheneckens bisher größter sportlicher Erfolg) Bestandteil des Kaders.

Mit diesem und sonstigen im Kader verbliebenen sollen die eigenen, zahlreichen Nachwuchsleute in die Landesliga integriert werden.
 
Die äußerst ehrgeizigen Spieler der jüngeren Generation sind hungrig auf
Fußball-Erfolgserlebnisse. Der Teamanteil der A-Jugendlichen mit den langjährigen TuS-Spielern ist enorm hoch. Alle Spieler sind aus Kaiserslautern mit näherer Umgebung, viele aus Hohenecken. Die Zusammensetzung der Mannschaft sollte auch fürs TuS 04-Umfeld eine Identifikationsgrundlage "pro Team" sein.
Die Mischung und Personalien der Mannschaft machen Spaß, insofern das "an einem Strang ziehen" sich fortsetzt.

Wenn das TuS 04 -Team verletzungsfrei bleibt, zusammen steht und seine Lockerheit nicht verliert, ist vieles möglich.

Nach dem Motto "alles kann, nichts muss" freuen wir uns aufs Heimspiel.


Matthias Reh
Mitglied im TuS 04-Vorstand
14.09.2015
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"Vielleicht ist es ja noch nicht zu spät"
TuS 04 Hohenecken nährt mit 4:1-Sieg gegen Offenbach die Hoffnungen auf den Klassenerhalt

Der TuS 04 Hohenecken kann doch noch gewinnen. Gegen den FSV Offenbach gelang am Ostersamstag der dritte Saisonsieg. Für die Rettung im Klassenkampf dürfte das verdiente 4:1 (0:0) gegen den Tabellensiebten FSV Offenbach dennoch zu spät kommen.


Die Chancen des TuS 04 Hohenecken sind nach der vielleicht besten Saisonleistung weiterhin theoretischer Natur. "Es war ein verdienter Sieg. Wenn er ein paar Spieltage früher gekommen wäre, wäre es besser gewesen", blickte TuS 04 ­ Trainer Bujar Gashi noch einmal mit Wehmut auf die Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf zurück. Seine Mannschaft habe sensationell gekämpft, befand der TuS 04-Übungsleiter nach dem verdienten  Dreier.
Im ersten Abschnitt verteidigte der TuS 04 taktisch sehr diszipliniert gegen spielerisch reifere Gäste. Hohenecken ließ nur zwei Torchancen zu. Nach vorne ging allerdings aus dem Spiel heraus fast nichts. Es bedurfte einer Standardsituation, um vor der Pause wenigstens einmal torgefährlich zu werden.  Nach  einer zu kurz  abgewehrten Cordier
-Ecke prüfte Marcel Walzer den Gästekeeper mit einem 25-Meter-Weitschuss (37.). Es blieb die einzige Torszene der Hohenecker vor der Pause. Nachdem Wechsel lösten beide Mannschaften die taktischen Fesseln. Die Partie gewann an Attraktivität. Hohenecken ging durch Florian Cordier in Führung (49.). Der brauchte nach sehenswerter Vorarbeit des eingewechselten Lukas Kallenbach und Maßflanke vom unermüdlich rackernden Sergej Weiss nur noch den Fuß hinzuhalten.
Nach  dem  Offenbacher  Ausgleich (59.) konnte der TuS 04 noch einmal die Schlagzahl erhöhen. Lukas Kallenbach
brachte den Tabellenletzten nach Traumpass von Sergej Weiss erneut in Führung (77.). Die Partie stand jetzt auf des Messers Schneide. Und wie schon bei einer tollen Parade, unmittelbar nach der Pause, erwies sich Torhüter­Veteran Tobias Lenk auch in dieser Phase als großartiger Rückhalt. Tobias Lenk machte sich gegen einen Offenbacher Angreifer breit und verhinderte mit einer Glanztat den möglichen 2:2 - Ausgleich (81.).
In der Schlussphase schraubten die bravourös kämpfenden und jetzt auch gut spielenden Hohenecker das Ergebnis auf 4:1. Abwehrspieler Nils Dendl
traf per Kopf im Nachsetzen nach einem Pfostenschuss des eingewechselten Fabian Schliwa (85.). Florian Cordier besorgte mit einem Freistoß den Endstand (90.). "Die Mannschaft hat sich heute endlich für den Aufwand belohnt. Wir wollen die nächsten Wochen auf jeden Fall noch etwas Spaß haben. Vielleicht ist es ja noch nicht zu spät", hat Bujar Gashi die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. Auch wenn das schwere TuS 04-Restprogramm kaum Hoffnung macht. Theoretisch ist es noch machbar. Es sind schließlich noch 18 Punkte zu vergeben. (uww)



Quelle
Ausgabe: Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung
Datum: Dienstag, den 07. April 2015
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Keine Zeit  für  Geschenke
TuS 04 Hohenecken verliert im Abstiegsduell gegen Rüssingen

Rien ne va plus. Nichts geht mehr beim Verbandsligisten TuS 04  Hohenecken. Auch im Abstiegsduell mit dem TuS Rüssingen hat der Tabellenletzte am Samstag zu Hause den Kürzeren gezogen. Mit 0:1 musste sich das Team von Trainer Bujar Gashi dem Vorletzten beugen und verlor damit zum 19. Mal in dieser Saison.


Tormöglichkeiten habe sein Team ja gehabt, aber keine genutzt, resümierte ein enttäuschter Bujar Gashi und hatte dabei vor allem die Großchance in der 33. Minute vor Augen. Kaan Akten flankte da den Ball von der rechten Seite genau vor die Füße von Marvin Schehl. Doch der brachte die Kugel aus kurzer Distanz nicht im Tor unter, er schoss an den Pfosten. Auch sein Teamkollege Tobias Daniel scheiterte in bester Schussposition, zwar nicht am Pfosten, aber am Rüssinger Keeper Hamdi Koc. Das war in der 64. Minute. Kurz davor waren die Gäste durch Semir Borogovac mit 1:0 in Führung gegangen. Nicht unverdient. Denn sie waren im Kampf zweier schwacher Mannschaften die stärkere.
Dass dem so war, hing mit dem Routinier Hakan Akten zusammen. Der ehemalige FCK II-Spieler setzte sich zwar nicht als Dauerläufer und Modellathlet in Szene, legte ab und zu eine schöpferische Pause ein, doch seine Pässe sind immer noch eine Augenweide. Nur im Abschluss fehlte ihm das Schussglück. So setzte Akten in der zweiten Minute den Ball an den Pfosten, und in der 51. Minute parierte der Hohenecker Schlussmann Tobias Lenk
Aktens raffiniert getretenen Freistoß.
Tobias Lenk
bewahrte den TuS 04 Hohenecken in der 76. Minute vor einem zweiten Gegentreffer, als er gegen den allein auf ihn zustürmenden Maximilian Kardasch Sieger blieb. Das Duell mit seinem ehemaligen Schüler Doruk Tras entschied Tobias Lenk auch für sich.
Dem Rüssinger Ballegozentriker gelang kein Tor. Aber er war am Siegtreffer der Gäste beteiligt. Das war eine seiner wenigen mannschaftsdienlichen Aktionen. Sonst spielte und dribbelte er allein gegen den TuS 04 Hohenecken.



Quelle
Ausgabe: Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung- Bericht von Peter Knick
Datum: Montag, den 30. März 2015
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Punktearme bisherige Saison 2014-2015 der aktiven 1. Fußball-Mannschaft


Seit dem Jahr 1987 gehört der TuS 04 Hohenecken außer 3 Jahren Abstinenz der im reinen Amateurbereich hochklassigen "Verbandsliga Südwest" an.

Der TuS 04 Hohenecken 04 als Vorort der Stadt Kaiserslautern agiert auf hohem, überregionalen Niveau (im Raum Mainz, Bingen, Pirmasens, Bad Kreuznach, Ludwigshafen, usw.), präsentiert und präsentierte hiermit auch die Stadt Kaiserslautern weit über Ihre Stadtgrenzen hinaus. In der Saison 2006-2007 bewegte sich der TuS 04 sogar im Oberligabereich, d.h. auch im Saarland, Westerwald und Rheinhessen.

Zur Winterpause hatte man in dieser hohen Amateurliga bisher noch nie derart wenige Ligapunkte als in diesem laufenden Spieljahr.

Der sehr junge, größtenteils verbandsliga-unerfahrene Kader hat bisher die Spielklassenreife noch nicht nachgewiesen, verlor bisher 14 von 18 Ligaspielen und holte lediglich 2 Siege und 2 Unentschieden bis zur Winterpause.
Verletzungspech ist in dieser Runde keine Ausrede. Ursachen der schwachen Hinrunde müssen wohl, eher in fehlender Erfahrung, teilweise längeren Abwesenheiten und Fluktuationen im TuS 04 - Kader gesucht werden.
Führungsspieler mit konstantem Leistungsniveau und deren Übergriff auf engagierte, sehr junge Fußballer in Reihen des TuS 04 Hohenecken wurden augenscheinlich vermisst. Der von Trainer Ralf Naßhan
zusammengestellte TuS 04-Kader funktionierte nicht wie gewünscht. Im Laufe der Vorrunde einschließlich Winterpause verließen aus diesem Kader 10 Spieler den TuS 04 und somit das sinkende Schiff.
    
Der Vorstand des vom TuS 04 Hohenecken abgegliederten,  gesonderten Finanzierungsvereins der 1.Fußballmannschaft des TuS 04 (Verein für Unterstützung / VfU als zahlendes Organ, Andreas Berger
hatte sich im November 2014 von Trainer Ralf Naßhan einvernehmlich getrennt und verpflichtete Bujar Gashi als Übungsleiter.
Der frühere TuS 04-Mittelfeldspieler war 2006 in der Aufstiegsmannschaft zur Oberliga Südwest und spielte 3 Jahre für die TuS 04 (2004-2007).

Der Kader der 1.TuS 04-Mannschaft wurde nun im Laufe der letzten 2 Monate dahingehend ergänzt, dass nach oben erwähnten Abgängen Kadervollzähligkeit hergestellt ist.
Zudem ruhen hier u.a. Hoffnungen auf Torwart Tobi Lenk
(39 Jahre) und Hakan Torun (28 Jahre), beide ehemalige  TuS 04-Spieler aus besseren Zeiten sowie den Offensivspielern Sergey Weiß und Andre Vetter.  

Für den TuS 04 Hohenecken bedarf es in den verbleibenden 12 Spielen vieler Punkte um  den Ligaverbleib zu sichern.
Hoffnung gibt eine augenscheinliche Stabilisierung des zuletzt gezeigten Defensivverhaltens:


- in den letzten beiden Ligaspielen unter nun Bujar Gashi
als Trainer spielte die Mannschaft 2x "Zu-Null-Unentschieden".
 
Ähnlich vieler Clubs aus dem bezahlten Fußball und hohen Amateurligen , hatte der TuS 04 Hohenecken in den "tabellarisch besseren Verbandsligajahren"  auch eine 2.Mannschaft genutzt, um junge Spieler heranzuführen.
Nach Abmelden der 2.Mannschaft des TuS 04 aus der seinerzeitigen A-Klasse, spielt das wieder angemeldete 2.TuS 04-Team jedoch in der untersten Spielklasse nunmehr im 3.Spieljahr.

Positive Erwartungen sollten sich für beide Teams auch und gerade im eigenen Nachwuchsbereich ergeben, denn hier wird sehr
erfolgreiche Arbeit geleistet:
- der direkt (hoffentlich TuS 04-intern-) nachrückende Jahrgang der A-Jugend spielt momentan sogar um den Aufstieg in die Regionalliga  Südwest.
- die B-Jugend führt die Landesliga als Tabellenführer an

In den dahinter folgenden Jahrgängen ist durchweg Vollzähligkeit, Spaß und Erfolg zu verzeichnen,  wobei nahezu alle TuS 04-Jugenden doppelte Mannschaftsmeldungen abgeben

- hier ein Riesenlob für alle TuS 04-Jugendverantwortlichen !


Die untere 2.Mannschaftsebene sowie die eigenen Jugendspieler im Verein neben erfahrenen Leistungsträgern zu entwickeln ist Ziel des TuS 04-Teams für die nächsten Spieljahre.

In der Rückrunde käme der Nicht-Abstieg und Verbandsliga-Verbleib der 1,.Mannschaft wohl einem  Fußballwunder gleich und würde
mehr als ein Aufstieg bedeuten !

Die 2.TuS 04-Mannschaft steht auf Tabellenplatz 2 der C-Klasse KL-Kusel-Süd und sollte Ihrerseits der 1.Mannschaft eine Liga näher rücken - ohne deren Verbandsliga-Abstieg.



Matthias Reh,

Vorstandsmitglied TuS 04 Hohenecken         




Zugänge in der Winterpause


Belend Atroshi vom ESC West Kaiserslautern
Gilbert Barbosa vom TuS Rüssingen
Patrick Dresch vom TuS Landstuhl
Engin Göher vom TuS Rüssingen
Marvin Schehl vom SV Rodenbach
Hakan Torun vom VTG Qeichhambach
Andre Vetter vom SV Hermersberg
Sergej Weiss vom TuS Landstuhl
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Kollektives Aufatmen beim TuS 04 Hohenecken
2:0-Heimsieg für den Verbandsligisten

Ein kollektives Aufatmen war beim Fußball-Verbandsligisten TuS 04 Hohenecken nach dem 2:0-Heimsieg über die SpVgg Ingelheim zu spüren. Zentnerlasten schienen am Samstag von den Spielern und Trainer Ralf Naßhan gefallen zu sein. Überschwänglich feierten sie das Ende der langen Negativserie. In den fünf Ligaspielen davor hatte der TuS 04 nicht nur den Kürzeren gezogen, er war dabei auch häufig heftig unter die Räder geraten und wurde von Selbstzweifeln geplagt. Kein Wunder also, dass Coach Ralf Naßhan nach der 17. Saisonpartie von einem "wichtigen Sieg für unser Selbstvertrauen" sprach. Aber auch dem Punktestand des gebeutelten Tabellenzehnten tat der "Dreier" nach langer Ebbezeit gut; er erhöhte sich auf 20 Punkte und ließ den Abstand zu den Abstiegsplätzen wachsen.Dabei hatte sich während der Woche die Verletzungsmisere des TuS 04 noch verschärft. Im Abschlusstraining hatte sich Abwehrchef Jan-Eric Barz am Fuß verletzt. Am Samstag war er als Zuschauer vor Ort und sah eine erste Halbzeit, in der seinen Teamkollegen in Sachen Offensive überhaupt nichts gelang. Sie wurden von den Ingelheimern dominiert, und es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, wann sie in Rückstand geraten würden. Defensiv habe seine Mannschaft, sagte Ralf Naßhan später, "aber gut gestanden". Ja, der Abwehrverbund des TuS verteidigte engagiert und hatte in Keeper Philipp Heimler, wie schon im Derby gegen den SV Morlautern, einen sicheren Rückhalt. Dass der TuS 04 in dieser Partie zu null spielte, hatte zum einen mit der Abschlussschwäche der Gäste zu tun und zum anderen viel mit Sebastian Johann.

Der Defensivspieler, der zurzeit seine Doktorarbeit schreibt und deshalb in Sachen Fußball kürzertritt, hatte natürlich die kritische Lage seiner Mannschaft mitbekommen. Als Andreas Berger
, der Vorsitzende des Fördervereins zur Unterstützung der Fußballabteilung des TuS 04, ihn in der vorigen Woche anrief und fragte, ob er nicht gegen Ingelheim antreten wolle, sagte er zu. So bildete Sebastian Johann am Samstag zusammen mit Fabian Krämer das Innenverteidigerpaar. Dabei spielte er nicht nur seinen Part als robuster Abwehrmann überzeugend, er köpfte auch nach einer Ecke das beruhigende 2:0 (79. Minute). Acht Minuten zuvor hatte Christopher Montgomery einen mustergültigen Konter zum 1:0 abgeschlossen. Mit der Einwechselung Montgomerys in der 65. Minute hatte Ralf Naßhan ein glückliches Händchen bewiesen. Also ist nicht nur Sebastian Johann zum TuS 04 zurückgekehrt, sondern auch das Glück. (pkn)




Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.267
Datum: Montag, den 18. November 2013
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Morlautern  gewinnt 2:0  gegen Hohenecken

Ein Kracher war das Derby zwischen dem SV Morlautern und dem TuS 04 Hohenecken nicht gerade. Die beiden Lauterer Verbandsligamannschaften taten sich schwer auf dem tiefen Geläuf. Nachdem es lange Zeit 0:0 gestanden hatte, setzten sich am Ende dann doch die favorisierten Morlauterer durch und gewannen den Prestigekampf durch zwei späte Tore mit 2:0. Klar, dass der Morlauterer Trainer Karl-Heinz Halter nach dem Derby bester Stimmung war. Überschwänglich lobte er Waldemar Schneider, der in der 70. Minute den SVM auf die Siegerstraße geschossen hatte. "Das war ein Traumtor", pries Halter Schneiders Volleyschuss zum 1:0, dem einer der wenigen gelungenen Angriffszüge des SVM vorausgegangen war. Der agile Kerim Abane hatte sich mit dem energischen Maximilian Kardasch auf der rechten Angriffsseite durchkombiniert, und Letzterer hatte dann Schneider mit einem präzisen Zuspiel in Szene gesetzt.Zwölf Minuten später versetzte Magnus Matmuja den Hoheneckern den zweiten Schlag. Der bis dahin nicht sonderlich in Erscheinung getretene Offensivspieler ließ da seine Klasse aufblitzen und traf mit einem sehenswerten Schuss zum 2:0.Damit besiegelte er die zweite Derbyniederlage des TuS 04 Hohenecken in der laufenden Saison.
In seinem Resümee stellte der Hohenecker Trainer Ralf Naßhan
fest, dass "das Tor zum 1:0" entscheidend gewesen sei, und haderte, dass Waldemar Schneider "zentral im Strafraum" so unbedrängt zum Schuss gekommen sei. Verärgert zeigte sich Ralf Naßhan auch über den Elfmeter, den der Unparteiische drei Minuten nach dem Seitenwechsel gegen den TuS 04 gepfiffen hatte. "Das war eine Frechheit", meinte Ralf Naßhan.
In der Tat waren wohl der Schiedsrichter und einer seiner Assistenten die einzigen, die ein Foulspiel des Hohenecker Innenverteidigers Fabian Krämer
an Abane gesehen hatten. Dass diese fragwürdige Schiedsrichterentscheidung nicht zu einem Treffer führte, dafür sorgte der Hohenecker Keeper Philipp Heimler. Er flog in die richtige Ecke und parierte den von Abane geschossenen Strafstoß.
Nicht nur in dieser Szene machte Philipp Heimler
eine gute Figur. Er zeigte sich konzentriert, ging bei hohen Bällen auf Nummer sicher, indem er sie wegfaustete. An Philipp Heimler, der in dieser Saison schon viel Kritik einstecken musste, lag es jedenfalls nicht, dass sein Team im Derby den Kürzeren zog. (pkn)






Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Datum: Montag, den 11. November 2013
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Schott mit höchstem Sieg Halbzeit-Meister

Mainz (scht). Mit seinem höchsten Saisonsieg hat sich der TSV Schott Mainz die Herbstmeisterschaft in der Fußball-Verbandsliga gesichert: 6:0 (4:0) siegte der Glaswerk-Klub gegen die TuS 04 Hohenecken, und das auch in der Höhe verdient.

Die Revanche für das 2:4 aus der Vorsaison, das die Vorentscheidung im Aufstiegsrennen zu Ungunsten der Mainzer bedeutete, ist geglückt. Preston Zimmerman schnürte einen Dreierpack: In der fünften Minute traf der Linksaußen nach einer flachen Hereingabe von Rechtsverteidiger Serdal Günes, in der 41. Minute war er nach einem Diagonalpass von Can Cemil Özer schneller am Ball als Gästetorwart Philipp Heimler
. Und in der 43. Minute drückte er einen Querpass von Adem Kaya ins Netz. Günes (40., Kopfball nach Markus-Kreuz-Freistoß), Özer nach Doppelpass mit Mustafa Yilmaz (74.) und Marco Senftleben per Kopf nach Yilmaz-Freistoß (86.) steuerten die übrigen Tore bei. "Hohenecken war überfordert, aber sie haben nie aufgegeben und sind immer fair geblieben", lobte Mainz-Trainer Ali Cakici den Gegner.


Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Datum: Montag, den 04. November 2013
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Hohenecken braucht Torjäger

Eine Niederlage und einen Sieg verzeichneten die Verbandsligafußballer bei ihren Heimspielen. TuS 04 Hohenecken unterlag dem FSV Offenbach 0:3, TSG Kaiserslautern besiegte den TDSV Mutterstadt mit 5:1.Verwöhnfußball ist es nicht gerade, was der TuS 04 Hohenecken seinen Anhängern in letzter Zeit bietet. Eine Woche nach dem 0:5 in Rieschweiler erlitt die Mannschaft von Trainer Ralf Naßhan im 14. Spiel der Fußball-Verbandsliga am Samstag erneut eine schmerzhafte Niederlage gegen den FSV Offenbach. Nicht nur, dass sie sich 0:3 daheim geschlagen geben musste, sie offenbarte dabei einmal mehr ihre großen Defizite. Keine Frage, das Hohenecker Team steckt in einer tiefen Krise. Eine der Ursachen dafür benannte Ralf Naßhan direkt nach der von seiner Elf erschreckend schwach gespielten Partie. "Wir haben keine Stürmer", sagte der Coach, der am Samstag André Sasse in der Startformation auflaufen ließ. Doch dass der Stürmer seine Verletzung noch nicht überwunden hat, zeigte sich schnell. Sasse machte gegen die robusten Abwehrspieler der Gäste keinen Stich und führte vor Augen, dass er meilenweit von seiner Bestform entfernt ist. Nach 36 Minuten nahm ihn Naßhan vom Platz und brachte Jan Eisenhut. Belebende Auswirkungen hatte der Wechsel auf das Angriffsspiel des TuS 04 indes nicht, das fand gegen den FSV nicht statt.

Einer, der die Torflaute der Hohenecker beenden könnte, war am Samstag nur als Zuschauer präsent: Felix Bürger
, der in der vergangenen Saison zu den besten Stürmern der Liga gehörte. Doch von Leisten- und Sehnenproblemen gebeutelt, konnte er in dieser Runde noch nicht an seine starken Leistungen anknüpfen. Am Samstag zeigte er sich aber zuversichtlich, dass er in der ersten Rückrundenpartie, die der TuS 04 beim Stadtrivalen SV Morlautern bestreitet, wieder mit von der Partie sein kann.

Was der TuS 04 gegen Offenbach spielerisch bot, war kläglich, nicht Verbandsligatauglich. Hinzu kam dann noch die Verunsicherung. Als das Hohenecker Team in der 63. Minute nach einer Ecke das 0:1 hinnehmen musste, gab es sich geschlagen. "Da gingen die Köpfe runter", beschrieb Naßhan
nach dem Spiel die Gemütslage seiner Spieler. So war es denn auch nicht weiter verwunderlich, dass sich der TuS 04 noch zwei Gegentreffer (88./90.) einfing und sich nun in einer ganz schwierigen Lage befindet.


Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Datum: Montag, den 28. Oktober 2013
Bericht von Peter Knick
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Ein Sieg für die Fairness

Verbandsligist  FV Dudenhofen  gestern  Abend  mit  2:1-Erfolg  über TuS 04 Hohenecken



Große Erleichterung herrschte am gestrigen Abend beim Verbandsligisten FV Dudenhofen nach dem 2:1 (0:0)-Erfolg im Nachholspiel gegen den TuS 04 Hohenecken. Für die Dudenhofener war es der erste Sieg nach zuvor sieben sieglosen Begegnungen hintereinander."Mir ist nach dem Abpfiff der Partie wirklich ein Stein vom Herzen gefallen", erklärte FVD-Trainer Christian Schultz anschließend. "Die Mannschaft hat heute Abend gegen einen guten Gegner mit ihr bestes Saisonspiel gezeigt. Wir haben zahlreiche Tor-möglichkeiten herausgearbeitet, die wir aber wieder einmal nicht konsequent genug genutzt haben. Es wäre auch ein höherer Sieg für uns im Bereich des Möglichen gewesen."Die Dudenhofener hatten die Partie gegen die defensiv ausgerichteten Gäste aus Hohenecken über weite Strecken bestimmt und am Ende einen insgesamt hochverdienten 2:1-Sieg eingefahren.
Torjäger Firas Zein per Foulelfmeter (50.) sowie Matteo Feuerstein (66.), der von Zein zuvor stark eingesetzt worden war, sorgten bei einem Gegentreffer von Benjamin Germann
(60.) für die FVD-Tore.
Dudenhofens Lars Hummel meinte: "Die drei Punkte waren sehr wichtig. Die vergangenen Wochen waren nicht einfach für uns. Obwohl wir in den meisten Fällen nicht wirklich schlecht gespielt haben, konnten wir unsere Spiele einfach nicht gewinnen. Da macht man sich dann schon irgendwann so seine Gedanken. Zum Glück konnten wir unsere Serie von sieben sieglosen Partien heute Abend beenden. Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Jeder hat für jeden mitgearbeitet."
Für eine bemerkenswerte Aktion sorgte am gestrigen Abend Dudenhofens Mittelfeldspieler Andreas Lange. Nachdem die Gastgeber bereits einen weiteren Foulelfmeter zugesprochen bekommen hatten, ging er beim Stand von 2:1 zum Schiedsrichter und wies diesen darauf hin, dass der Strafstoß unberechtigt sei.
Coach Schultz nannte dieses Verhalten keineswegs selbstverständlich: "Bei einem solchen Spielstand zum Unparteiischen hinzugehen und ihn dazu zu bringen, einen schon gegebenen Strafstoß zurück-zunehmen, ist ein herausragendes Beispiel von Fairness. Ein solches Verhalten ist absolut beispielhaft und kommt im Fußball nicht allzu oft vor." (oa)




Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.241
Datum: Donnerstag, den 17. Oktober 2013
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